Schutz für E-Mobility
Freiberger Energie-u.Gebäudetechnik GmbH in Moosthenning

Schutz für E-Mobility

Mit dem Ausbau der Elektromobilität steigt auch der Bedarf an einer sicheren und zuverlässigen Ladeinfrastruktur. Damit Wallboxen, Ladestationen und angeschlossene Systeme dauerhaft verfügbar bleiben, ist ein abgestimmtes Schutzkonzept gegen Blitz- und Überspannungsschäden unerlässlich. DEHN bietet dafür normgerechte Lösungen – von der privaten Wallbox bis zur gewerblichen Ladeinfrastruktur.

Überspannungen, etwa infolge von Schalthandlungen oder Erd- und Kurzschlüssen, können elektronische Bauteile beschädigen und Ladestationen außer Betrieb setzen. Treten sie während des Ladevorgangs auf, kann sogar das Elektrofahrzeug selbst betroffen sein. Ein durchdachtes Blitz- und Überspannungsschutzkonzept schützt daher nicht nur die Ladeeinrichtung, sondern auch das angeschlossene E Auto.

Normativ gilt: Die DIN VDE 0100-443 fordert Überspannungsschutz im Wohngebäude und schließt die Wallbox ausdrücklich mit ein. Die DIN VDE 0100-534 regelt Auswahl und Installation der Schutzgeräte. Dabei gilt: Bis zu einer Leitungslänge von 10 m zur Hauptverteilung liegt die Wallbox innerhalb des Schutzbereichs. Bei längeren Leitungswegen sind zusätzliche Schutzmaßnahmen für Energie- und Datenleitungen erforderlich. Ergänzend definiert die VDE-AR-N 4100 die grundlegenden Anforderungen für den Anschluss von Ladeeinrichtungen an das Niederspannungsnetz, unter anderem hinsichtlich Erdungsanlage und Typ-1-Ableitern.

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